Der U-Wert

ist der Wärmedurchgangskoeffizient eines Bauteils - z.B. bei Fenstern Rahmen (Uf), Glas (Ug) oder des gesamten Elements (Uw). Die unterschiedlichen Komponenten eines Fensters werden durch Unterbezeichnungen definiert. Er wird entsprechend EN ISO berechnet oder gemessen.

Um die U-Werte von Fenstern zu ermitteln, wählen wir immer das aufwändigere aber genauere Messverfahren in einem neutralen Fachinstitut.

Fazit: Je geringer der U-Wert einer Komponente, eines Bauteils - am Beispiel Fenster definiert mit dem Wert Uw - umso besser ist dessen Wärmedämmung. Weniger ist mehr: Was ein Fenster Wert ist, erkennt man an seinen Werten!

 

Der dB-Wert

Das Schalldämm-Maß eines Fensters wird in Dezibel (dB) gemessen. Es ist die Differenz des auf ein Fenster einwirkenden und dem durch ein Fenster durchgehenden Schallpegels. Zur Veranschaulichung: Fährt an Ihrem Haus ein Auto mit einem Schallpegel von 100 dB vorbei und Sie vernehmen hinter Ihrem Fenster nur einen Pegel von 65 dB, weist dieses einen Schalldämmwert von 35 dB auf.

Fazit: Je höher der dB-Wert des Fensters, umso besser der Schalldämmwert. Fenster erreichen durch ihr 3D-Dichtungssystem bereits in Serie hervorragende Schalldämmwerte. Erhöhter, anforderungskonformer Schallschutz erfolgt durch den Einsatz spezieller Schallschutzverglasungen.

 

Der a-Wert

- auch Luftdurchlass-Koeffizient - definiert die Dichtheit der Fugen. Er misst, welche Luftmenge in einer Stunde bei 1 Pascal Druckdifferenz durch eine 1000 mm lange Fuge strömt. Der a-Wert ist für alle Beanspruchungsgruppen gleich und mit 0.22 m⊃3;/hm festgelegt.

Fazit: Je kleiner der a-Wert, desto dichter ist zwangsläufig das Fenster, umso niedriger ist der Wärme- bzw. Energieverlust. Holz-Alu-Fenster z.B. sind mit einem a-Wert kleiner als 0.02 m⊃3;/hm geprüft. Dieser Wert ist somit zehnmal besser als gefordert, ein überzeugender Qualitätsbeweis.


Isothermenfenster

Isothermen und ihr Verlauf werden durch Linien dargestellt, die Punkte gleicher Temperatur verbinden. Sie geben die rechnerische Temperaturverteilung innerhalb eines Bauteils, in unserem Fall des Fensters, in seinem Querschnitt wieder. Sie werden mit entsprechenden Rechenprogrammen unter Eingabe der vorgegebenen Parameter ermittelt.
So können selbst kompliziertest zu ermittelnde Bauteiloberflächentemperaturen präzise dargestellt werden.


Der U-Wert

ist das Maß der Dinge bei der Berechnung von Wärmedämmung. Für den abgebildeten Isothermenverlauf wurde ein Außenklima von -10°C und eine Raumtemperatur von +20°C angenommen. Der Verlauf der Isothermen demonstriert die Bauteiloberflächentemperatur des berechneten Fensters. Sichtbar wird, wie sehr der Wärmedurchgangskoeffizient des Fensterprofils (der Wert Uf) die Oberflächentemperatur der gesamten Fensterkonstruktion beeinflusst.

 

Wie kommt es zu Tauwasser?

Tauwasserbildung
Bei einer Raumlufttemperatur von 20°C und einer angenommenen relativen Raumluftfeuchte von ca. 50% kann es bei Abkühlung der Raumluft auf ca. 9°C zu dem so unangenehmen Tauwasser (auch Kondensat genannt) kommen.

Kühlt die Oberfläche des Bauteils – also des Fensters – unter die genannten 9°C ab, fällt Tauwasser auf der Oberfläche des Fensters bzw. Glases aus. Die anfallende Tauwassermenge ist abhängig vom Sättigungsgrad der Raumluft und von der Konvektionsströmung im raumseitigen Umfeld des Fensters.