Was ist der Endenergiebedarf?

Der Endenergiebedarf gibt die ausschließlich vom Gebäude benötigte Energiemenge für Heizung, Lüftung und Warmwasserbereitung in Kilowattstunden pro Quadratmeter Nutzfläche und Jahr (kWh/(m2a)) an.

Was ist die Energieeinsparverordnung (EnEV)?

Teil des deutschen Baurechts. Die EnEV enthält - neben Bestimmungen zum Energieausweis - energetische Mindestanforderungen für Neubauten, für Modernisierung, Umbau, Ausbau und Erweiterung bestehender Gebäude, für Heizungs-, Kühl- und Raumlufttechnik sowie für die Warmwasserversorgung.
Zum 1. Januar 2009 wurde die EnEV aktualisiert. Weitere Informationen beim Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

 

Was sind Wärmebrücken?

Stellen in der Gebäudehülle, an denen Wärme schneller nach außen entweichen kann als durch angrenzende Bauteile - etwa Fenster oder Rollladenkästen. Dort kann sich Kondenswasser bilden und die Bausubstanz gefährden.

Was ist der Wärmedurchgangskoeffizient?

Der Wärmedurchgangskoeffizient beschreibt die Isolierung beziehungsweise die energetische Qualität der Gebäudehülle in Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/(m2K)). Je kleiner der Wert, desto besser sind Wände, Decken, Dach und Fenster isoliert. Ein Passivhaus hat einen Wärmedurchgangskoeffizienten von 0,1, ein Niedrigenergiehaus von 0,1 bis 0,25 und ein unsanierter Altbau von 1,0 oder mehr.

 

Was ist die Wärmeleitfähigkeit?

Das Vermögen eines Stoffes, thermische Energie zu transportieren. Metalle, aber auch Stein und Beton sind gute Wärmeleiter, weshalb sie im Hausbau mit Glaswolle, Styropor oder Vakuumplatten gedämmt werden müssen.